[Rezension] Peter Prange – Himmelsdiebe

Über Liebe ohne Liebe

„Ein Roman über die Kunst der großen Liebe. Über die Grenzen der Phantasie. Und über die Macht der Leidenschaft.“

Eine passende Beschreibung für alles, was man im Buch nicht findet.

Erstmals zu dem, was mir positiv aufgefallen ist: Das Cover.

Nun zu den Schwachstellen des Buches: Zwischen den Hauptfiguren Laura Paddington und Harry Winter besteht keinerlei Bindung, von Liebe oder Romantik ganz zu schweigen. Alles an der Geschichte wirkt erzwungen.

Peter Prange nutzt Symbole, die anstatt zu verdeutlichen, nur laut und ohne Widerhall schreien. Das Buch bedient alle Klischees, die man von Kunst und Liebe erwartet.

Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass der Autor Probleme hat, Dinge beim Namen zu nennen (es handelt sich hierbei definitiv nicht um künstlerische Freiheit).

Die Protagonisten Laura und Harry sind psycho / weltfremd und nicht im geringsten liebenswert.

Wer ein Buch über die Liebe lesen möchte oder sich einen wahrhaftigen, literarischen Einblick in die Thematik des 2. Weltkrieges verschaffen möchte, macht am besten einen großen Bogen um die „Himmelsdiebe“.

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